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Infektionen ©

Infektionen entstehen, wenn Krankheitserreger in den Körper eindringen, dort haften bleiben und sich vermehren. Infektionen lösen eine Entzündungsreaktion aus, die wiederum eine Reaktion des Immunsystems bewirkt. Die Krankheit wird wesentlich durch die Eigenschaften des Erregers bestimmt. Wie schwer eine Infektionskrankheit verläuft, hängt vor allem von der Abwehrkraft (Immunsystem) des jeweiligen Menschen ab.

Infektionen - Erkältung

Hat es Sie in diesem Winter schon erwischt? Wenn man sich erst einmal eine Erkältung eingefangen hat, dann muss nach gängiger Lehrmeinung die Erkältung einfach ausgestanden werden. „Ein Schnupfen dauert ohne Behandlung sieben Tage und mit Behandlung eine Woche!“ heißt es so schön. Doch dieser Satz gilt nicht mehr! Es gibt mittlerweile überzeugende Studien, die belegen, dass mit Zink, Vitamin C oder einem Echinacea-Präparat die Dauer der Erkältung verkürzt und die Schwere der Symptome vermindert werden kann. Aufgrund dieser Erkenntnisse habe ich ein naturheilkundliches „Notfallprogramm“ ausgearbeitet, welches ich Ihnen hier vorstellen möchte.

Nehmen Sie bei den ersten Anzeichen einer Erkältung die angegebenen Mittel in der entsprechenden Menge ein. Besorgen Sie sich die Präparate bereits vorsorglich. Wenn Sie erst in die Apotheke rennen müssen, sind möglicherweise entscheidende Stunden verstrichen. Es wirkt umso besser, je eher Sie beginnen. Einen Tag nach den ersten Krankheitssymptomen der Erkältung wirkt es kaum noch!

Diese Mittel sollten Sie gegen eine Erkältung nehmen:

Vitamin C 1 g (etwa einen Viertel Teelöffel) in Wasser oder Saft
Zink 3-6 mg (als Tablette oder Brause)
Echinacea-Tinktur oder Presssaft 50 Tropfen

Diesen Immun-Cocktail gegen Erkältung sollten Sie am ersten Tag alle 2 Stunden einnehmen, dann einige Tage lang dreimal täglich.... Weitere Hinweise zur Erkältung und zu den empfohlenen Mitteln erhalten Sie hier: www.ganzheits-medizin.de/erkaeltung/

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Infektionen - Hepatitis

Jährlich gibt es in Deutschland etwa 2500 Neuerkrankungen durch Hepatitis A, 4500 durch Hepatitis B und 5000 durch Hepatitis C. Während Hepatitis A nie und Hepatitis B selten chronifiziert, ist dies bei der Hepatitis C fast die Regel. Daher gibt es in Deutschland etwa 300.000 mit Hepatitis C-Viren infizierte Menschen, weltweit sogar 170 Millionen. Hier erfahren Sie, wie man die Erkrankung erkennen und schulmedizinisch bzw. naturheilkundlich behandeln kann.

Ikterus (Gelbsucht): Plötzlich gelb wie ein Chinese

Frau Neumann (Name geändert) fühlte sich seit einigen Monaten matt, hatte weniger Appetit, war leicht erschöpft und kaum belastbar. Es war wie bei einer leichten Grippe, ohne dass sie jedoch Fieber hatte. Sie führte diese Beschwerden auf Stress und starke Arbeitsbelastungen zurück. Als sie eines Morgens neben ihrem Mann vor dem Spiegel im Bad stand, fiel ihr allerdings auf, dass ihre Haut dunkler als die ihres Mannes war, obwohl sie sonst immer einen helleren Teint hatte. Sie sah sich ihr Gesicht im Spiegel genauer an und bemerkte dabei, dass die Bindehaut ihrer Augen ganz gelb war. Jetzt erinnerte sie sich auch daran, dass ihr Urin in letzter Zeit viel dunkler geworden war, was sie fälschlicherweise darauf zurück geführt hatte, dass sie zuwenig getrunken hatte. Nun war es wohl doch Zeit, einen Arzt aufzusuchen. 
Ihr Hausarzt tippte sofort darauf, dass die gesamte Symptomatik ihre Ursache in der Leber haben müsse. Die Laboruntersuchung bestätigte den Verdacht: Das Bilirubin war mit 3,5
mg/dl deutlich erhöht (normal sind bis zu 1,1). Das Bilirubin ist ein Abbauprodukt des Blutes und wird über Leber und Galle in den Darm ausgeschieden. Ist das Bilirubin zu hoch, so kommt es zu einer Gelbsucht (Ikterus). Ursachen für einen Ikterus gibt es viele (siehe Tabelle). Eine genaue Anamnese und weitere Laboruntersuchungen können die Ursache aufdecken.

Ursachen für einen Ikterus (unvollständig)  

  • Medikamente (z.B. Paracetamol, Antibiotika wie Tetrazyklin oder Rifampicin, Methotrexat,  Östrogene, Testosteron)
    Hämolyse (vermehrter Abbau von Blut z.B. nach Bluttransfusion)

  • Morbus Meulengracht (häufig vorkommender Mangel des Enzyms Glucuronyltransferase
    mit der harmlosen Folge hoher Bilirubinwerte, besonders beim Fasten und durch
    Nikotinsäure)

  • Hepatitis, Leberzirrhose, Metastasenleber Stauungsleber (bei Rechtsherzschwäche)

  • PBC (=Primär Biliäre Zirrhose, eine Autoimmunerkrankung)

  • Alkohol, Drogen, Lebergifte wie Tetrachlorkohlenstoff oder Pilzgifte (z.B. Knollenblätterpilz)

  • Morbus Wilson (Kupferspeicherkrankheit)

  • Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit)

  • Schwangerschaft, bakterielle Infektionen, Sarkoidose

  • seltene Erbkrankheiten (familiäre Hyperbilirubinämie)

Gezielte Labordiagnostik weist den Weg

Bei Frau Neumann fielen eine hohe yGT und sehr hohe Werte für GOT und GPT auf.
Dabei handelt es sich um so genannte Transaminasen. Dies sind Enzyme, die normalerweise nur in den Leberzellen vorkommen.... Mehr zur Diagnostik und vor allem zur Behandlung der Hepatitis unter: www.1infektionen.de/hepatitis/

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Infektionen - Immunsystem

Immer mehr Menschen klagen über Infektanfälligkeit. Sind Sie auch bei jeder Erkältungswelle dabei? Oder werden Sie eine Infektion nicht so schnell wieder los, wenn Sie wieder einmal eine aufgefangen haben? Dann sollten Sie was dagegen tun. Diagnostisch steht uns mittlerweile ein ganzes Arsenal von Methoden zur Verfügung, die das Immunsystem beurteilen.

Das Immunsystem, welches sich in Hunderten von Jahrmillionen während ständiger Auseinandersetzungen mit unterschiedlichsten Erregern entwickelt hat, ist daher äußerst komplex. Das macht es für Krankheitskeime relativ schwer, in einem Organismus Fuß zu fassen - wir bemerken ja nur die "erfolgreichen Infektionen, nicht hingegen die tausendfach erfolgreiche Abwehr an den verschiedenen Fronten unseres Immunsystems.

Da wären zunächst einmal die natürlich Barrieren - Haut und Schleimhäute -, die bereits ein schwer überwindliches Hindernis für die meisten Keime darstellen. Ein guter Säurewert der Haut bzw. eine Besiedelung des Darmes mit für uns günstigen Keimen erhöht den Schutz.

Im Blut und im Bindegewebe stehen weitere "Soldaten" für den Kampf gegen unerwünschte Eindringlinge bereit. Unspezifische Faktoren wie die Makrophagen ("Fresszellen"), natürliche Killerzellen oder das Komplementsystem, dazu noch spezifische Abwehrmittel, wie die B- und T-Lymphozyten. Diese wurden durch eine Infektion oder Impfung "trainiert" und stehen nun "Gewehr bei Fuß", falls der gleiche Erreger noch einmal sein Glück versucht. Die meisten Angriffe werden bereits durch die Haut- und Schleimhautbarrieren abgewehrt. Sollte eine Infektion diese Fronten überwinden, so benötigt das spezifische Abwehrsystem einige Tage, um genügend Antikörper und Abwehrzellen zu bilden - daher dauert ein Schnupfen in der Regel auch etwa 7 Tage.

Wir dürfen heute ohne Übertreibung sagen, dass sich unser medizinisches Wissen über das Immunsystem alles paar Jahre verdoppelt. Und noch wissen wir vermutlich nur einen kleinen Teil dessen, was wir benötigen würden, um dieses komplexe Wunderwerk der Natur vollständig zu begreifen.

Bei rezidivierenden Infekten, also immer wieder auftretenden Infektionen, besteht möglicherweise eine Schwäche des Immunsystems, die es abzuklären gilt. Einige recht einfache Untersuchungsmethoden stehen mittlerweile zur Verfügung und können im Einzelfall den Ursachen für eine Abwehrschwäche des Immunsystems auf die Spur kommen.... informieren Sie sich weiter unter: www.ganzheits-medizin.de/immunsystem/

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Infektionen - HPV-infektion

HPV-Infektion erhöht das Krebsrisiko 

Forscher haben festgestellt, dass eine HPV-Infektion mit das Risiko für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs erhöht. Wenn man sich die Werbung anschaut, dann gewinnt man den Eindruck: HPV-Infektion → automatisch und immer Krebs, keine HPV-Infektion → auch kein Krebs. Nichts ist jedoch falscher als das. Die HPV-Infektion ist ein Risikofaktor, d.h. bei Vorliegen dieses Faktors erhöht sich die Wahrscheinlichkeit - nicht mehr und nicht weniger. Es gibt auch Gebärmutterhalskrebs ohne HPV-Infektion und frau kann auch eine HPV-Infektion gehabt haben, ohne an Krebs erkranken zu müssen. Aber zu differenzierte Gedanken fördern möglicherweise die Impfmüdigkeit. 

Während in weiten Teilen der Bevölkerung eine Impfmüdigkeit und (besonders bei naturheilkundlich orientierten) Menschen sogar teilweise eine Ablehnung von Impfungen jeglicher Art zu beobachten ist, wird die „Impfindustrie“ nicht müde, immer neue Impfungen an den Mann (oder in diesem Fall an die Frau) zu bringen. Der neueste Auswuchs ist die HPV-Impfung zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs. Ist das nicht toll? Eine kleine Spritze und schon besteht ein lebenslanger Krebsschutz – zumindest vor einer ganz speziellen Krebsart. 

Was mich etwas skeptisch werden lässt, ist die Tatsache, dass für diese doch eigentlich sinnvolle Sache auch noch im Fernsehen Werbung gemacht werden muss. Das ist schon ungewöhnlich, denn für verschreibungspflichtige Medikamente gibt es sonst keine Werbung in der Laienpresse oder anderen Medien. Was mich noch skeptischer werden lässt, ist das unerträgliche Spielen auf der emotionalen Klaviatur. Wenn die erfolgreiche Modedesignerin im Fernsehen erzählt, warum sie ihre Tochter hat impfen lassen, komme ich mir wie ein Kinderschänder vor, wenn ich meinen Töchtern diese Segnung der modernen Medizin vorenthalten würde. Alle meine Alarmglocken schlagen aber spätestens dann an, wenn ich erfahre, dass diese Impfung etwa 500 Euro kostet. Rechnen Sie das mal auf alle deutschen, weiblichen Teenager um, dann wissen Sie, was für die Pharmaindustrie zu verdienen ist.

Zunächst möchte ich an dieser Stelle betonen: Ich bin überhaupt nicht gegen die HPV-Impfung. Individuell kann diese Impfung tatsächlich der entscheidende Punkt sein, der genau dieser Frau den Krebs erspart– auch wenn man das im Einzelfall eben niemals nachweisen kann. Bei Risikopersonen würde ich keine Sekunde zögern, diese HPV-Impfung unbedingt zu empfehlen, etwa wenn Gebärmutterhalskrebse schon in der Verwandtschaft aufgetreten sind oder bei promiskuitivem Sexualverhalten (was sich bei einem Teenager in der Regel natürlich schlecht voraussagen lässt)..... weiter geht es hier: www.1infektionen.de/hpv-infektion/

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Infektionen - Vogelgrippe

Gefährliche Bedrohung oder kollektive Hysterie? 

Wenn man die Medienberichte der letzten Wochen kritisch verfolgt, dann hat man den Eindruck, dass Deutschland von einer kollektiven Angststörung erfasst wird. Ein Gespenst geht um in Europa – und das Gespenst heißt „Vogelgrippe“.

Nun ist es keineswegs das erste Mal, dass unser Volk von einer kollektiven Panikattacke heimgesucht wird. „Heimgesucht“ ist dabei sogar die falsche Beschreibung, denn Angst sucht uns eben nicht wie eine Seuche heim – wir machen sie uns selber. Erinnern Sie sich noch an das Jahr 999 (nein, ich meine nicht 1999, sondern tatsächlich 999). Vermutlich nicht. In diesem Jahr gab es nämlich nur ein bedeutsames Thema und das lautete: „Das Jüngste Gericht kommt!“ Tausend Jahre nach Christi Geburt rechnete fast jeder mit dem baldigen Ende der Welt und bereitete sich entsprechend darauf vor. Während einerseits ganze Heerzüge von reuigen Büßern sich selbst mit Peitschen blutig geißelnd durch die Straßen zogen, um Erlösung zu erlangen, verprassten und verhurten andere ihr Hab und Gut, um vor dem unausweichlichen Ende wenigstens noch ein bisschen Spaß zu haben. Von Geistlichen (Spenden für die Kirche als Ablass) und selbsternannten Untergangspropheten (die auch ihren Profit daraus zogen) wurde diese Hysterie nach Kräften geschürt. In den Geschichtsbüchern ist leider nicht berichtet, wie die bedauernswerten Menschen damit umgegangen sind, dass das Jüngste Gericht dann leider doch nicht kam… 

Wir als (angeblich) aufgeklärte, moderne Menschen mögen heute darüber lächeln, doch haben wir wirklich daraus gelernt? Ich befürchte nein. Denken Sie sich doch bitte einmal an Silvester 1999.... lesen Sie weiter unter: www.1infektionen.de/vogelgrippe/

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Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit

 © Dr. Volker Schmiedel
Chefarzt der Inneren Abteilung
FA für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Naturheilverfahren, Homöopathie
Dozent für Biologische Medizin (Univ. Mailand).

Animationen animierte Augen

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Zur Klärung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw. Therapiemöglichkeiten stehe ich Ihnen im persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in der naturkundlichen Privatambulanz.

Alle notwendigen Laboruntersuchungen können in der Inneren Abteilung der Habichtswaldklinik oder der Naturheilkundlichen Privatambulanz durchgeführt werden.

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Zu allen Angeboten der Inneren Abteilung für Selbstzahler ohne Kostenübernahme eines offiziellen Kostenträgers für einen stationären Aufenthalt (z. B. Beihilfe und/oder PKV oder andere Kostenträger) bieten wir zusätzlich äußerst attraktive Rabatte.
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Aktualisiert: Februar 2010

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